Psychoanalyse

Eine psychoanalytische Einzelbehandlung (Analytische Psychotherapie, AP) ist angezeigt, wenn eine tiefgreifende Veränderung erreicht werden soll. Dabei kann es um die Bearbeitung und Auflösung unbewusster Konflikte gehen. Unbewusste, einander entgegenstehende innere Impulse können beispielsweise dazu führen, dass jemand immer wieder trotz großer Bemühungen in vertraute Sackgassen gerät. Oder es kann darum gehen, als quälend oder schmerzlich Erlebtes oder Empfundenes zu erkunden, um ein tieferes Verständnis für eigene innere Vorgänge zu gewinnen und bessere Verarbeitungsmöglichkeiten für Widerfahrenes zu entwickeln. Sowohl die Bearbeitung innerer Konflikte als auch die Erkundung der strukturellen Gegebenheiten des eigenen Seelenlebens helfen, mit dem eigenen Innenleben konstruktiver umzugehen und dadurch an seelischer Gesundheit zu gewinnen.

Das wird im Rahmen einer verlässlichen und intensiven therapeutischen Beziehung mit meist 2-3 Behandlungsstunden von jeweils 50 Minuten in der Woche und mit maximal 300 Stunden Dauer erreicht. Dabei wird erkundet, wie das, woran jemand leidet, entwicklungsgeschichtlich entstanden sein könnte. Bislang rätselhafte und unverständliche Gefühle und Handlungsweisen zeigen sich auch in der therapeutischen Beziehung und werden über die Arbeit in und an dieser Beziehung verstanden und verändert.

Im klassischen Setting findet die analytische Behandlung auf der Couch statt. Patient*in und Therapeut*in können aber auch einander gegenübersitzen. Eine weitere Form ist die gruppenanalytische Behandlung, als Gruppenanalyse oder Teil einer Kombibehandlung.

Online-Behandlung

Während der Corona-Pandemie haben Video-Behandlungsstunden an Bedeutung und Akzeptanz gewonnen. Bei gesundheitlichen oder organisatorischen Einschränkungen der Mobilität sind online-Sitzungen weiterhin wichtige Möglichkeiten, eine Behandlung einzuleiten oder fortzusetzen. Daher biete ich sie weiterhin an, gestützt auf einen dafür zertifizierten Videodienst.